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Nominierungen 2007 |
Gewinner 2007
 Themenstellung
Altersklasse 1 (SchülerInnen der 1./2. Volksschulen) und 2 (SchülerInnen der 3./4. Volksschule) sowie eigene Wertungsklasse für Sonderpädagogische Zentren
| Male auf ein Blatt Papier (Format A3), eine Szene aus folgender Fabel: |
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Der Löwe und die Maus
Eine lebenslustige, kleine Maus tollte übermütig um einen Löwen herum, der in der warmen Mittagssonne vor sich hindöste. Der waghalsige Mäuserich stieg dem König der Tiere sogar auf die riesigen Pranken und beäugte sie neugierig. Da wurde der Löwe wach, packte die kleine Maus und wollte sie fressen. Das Mäuschen zappelte vor Angst und stotterte: „Lieber Herr König, ich wollte dich nicht aufwecken, wirklich nicht. Bitte, bitte, lass mich leben. Was hast du von so einem geringen, mageren Bissen, den deine großen Zähne nicht einmal spüren? Sonst sind Hirsch und Stier Opfer deiner ruhmreichen Jagd. Was kann dir denn ein so winziges Wesen, wie ich es bin, schon für Ehre einbringen? Ich gebe dir mein Mausewort, wenn du mich freilässt, dann werde ich dir bestimmt auch einmal aus der Not helfen.“
Der Löwe musste über diese kühnen Worte schmunzeln, und versonnen betrachtete er den kleinen Wicht in seinen großen Tatzen. Der Gedanke, dass er jetzt Herr über Leben und Tod war, erschien ihm göttlich. „Lauf, kleiner Wildfang, ich schenke dir dein Leben“, sagte er feierlich und öffnete langsam seine Pranken. Als die Maus behände davon flitzte, rief er ihr neckend nach: „Vergiss dein Versprechen nicht!“
Einige Monate später geriet der Löwe auf seiner Jagd in eine Falle. Ein festes Stricknetz hielt den gewaltigen König der Tiere gefangen. Der Löwe tobte und zerrte an den Maschen, aber es half nichts, das Netz war zu eng geknüpft. Der Löwe konnte sich kaum darin bewegen. Eine Maus huschte vorbei, stutzte und piepste: „Bist du nicht der große Freund von meinem Bruder, den du Wildfang genannt hast?“ Im Nu hatte er seinen Bruder herbeigeholt, und beide Mäuschen zernagten emsig und mit großer Ausdauer die festen Maschen, Stück für Stück, bis sie ein großes Loch ins Netz gebissen hatten, durch das der dankbare Löwe entkommen konnte.
Klassenpreis: Zur oben angeführten Fabel „Der Löwe und die Maus“ kann auch eine Klassenarbeit eingereicht werden. Stellt dazu Szenen daraus als Bastelarbeit dar. Die dazu verwendeten Materialien und das Format können frei ausgewählt werden. | |
Altersklasse 3 (SchülerInnen der 1./2. (A)HS)Fabeln sind verhältnismäßig kurze Erzählungen mit lehrhaftem Charakter. Die „Personen“ sind häufig Tiere, die aber menschliche Eigenschaften haben und auch so handeln. Meist steht am Schluss ein Lehrsatz (eine Moral).
Lies den Beginn der unten stehenden Fabel. Erzähle, wie die Geschichte weitergeht und in welcher Situation die Maus ihr Versprechen einlösen könnte. (max. 500 Wörter). |
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Der Löwe und die Maus
Eine lebenslustige, kleine Maus tollte übermütig um einen Löwen herum, der in der warmen Mittagssonne vor sich hindöste. Der waghalsige Mäuserich stieg dem König der Tiere sogar auf die riesigen Pranken und beäugte sie neugierig. Da wurde der Löwe wach, packte die kleine Maus und wollte sie fressen. Das Mäuschen zappelte vor Angst und stotterte: „Lieber Herr König, ich wollte dich nicht aufwecken, wirklich nicht. Bitte, bitte, lass mich leben. Was hast du von so einem geringen, mageren Bissen, den deine großen Zähne nicht einmal spüren? Sonst sind Hirsch und Stier Opfer deiner ruhmreichen Jagd. Was kann dir denn ein so winziges Wesen, wie ich es bin, schon für Ehre einbringen? Ich gebe dir mein Mausewort, wenn du mich freilässt, dann werde ich dir bestimmt auch einmal aus der Not helfen.“
Der Löwe musste über diese kühnen Worte schmunzeln, und versonnen betrachtete er den kleinen Wicht in seinen großen Tatzen. Der Gedanke, dass er jetzt Herr über Leben und Tod war, erschien ihm göttlich. „Lauf, kleiner Wildfang, ich schenke dir dein Leben“, sagte er feierlich und öffnete langsam seine Pranken. Als die Maus behände davon flitzte, rief er ihr neckend nach: „Vergiss dein Versprechen nicht!“
Einige Monate später... | |
Altersklasse 4 (SchülerInnen der 3./4. (A)HS und Polytechnischen Schulen)Fabeln sind verhältnismäßig kurze Erzählungen mit lehrhaftem Charakter. Die „Personen“ sind häufig Tiere, die aber menschliche Eigenschaften haben und auch so handeln. Meist steht am Schluss ein Lehrsatz (eine Moral).
Fällt dir eine Situation aus dem richtigen Leben ein, die der unten stehenden Fabel entspricht? Oder hast du etwas derartiges schon einmal selber erlebt? Dann schreibe die Geschichte auf und schicke sie uns! (max. 500 Wörter) |
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Der Löwe und die Maus
Eine lebenslustige, kleine Maus tollte übermütig um einen Löwen herum, der in der warmen Mittagssonne vor sich hindöste. Der waghalsige Mäuserich stieg dem König der Tiere sogar auf die riesigen Pranken und beäugte sie neugierig. Da wurde der Löwe wach, packte die kleine Maus und wollte sie fressen. Das Mäuschen zappelte vor Angst und stotterte: „Lieber Herr König, ich wollte dich nicht aufwecken, wirklich nicht. Bitte, bitte, lass mich leben. Was hast du von so einem geringen, mageren Bissen, den deine großen Zähne nicht einmal spüren? Sonst sind Hirsch und Stier Opfer deiner ruhmreichen Jagd. Was kann dir denn ein so winziges Wesen, wie ich es bin, schon für Ehre einbringen? Ich gebe dir mein Mausewort, wenn du mich freilässt, dann werde ich dir bestimmt auch einmal aus der Not helfen.“
Der Löwe musste über diese kühnen Worte schmunzeln, und versonnen betrachtete er den kleinen Wicht in seinen großen Tatzen. Der Gedanke, dass er jetzt Herr über Leben und Tod war, erschien ihm göttlich. „Lauf, kleiner Wildfang, ich schenke dir dein Leben“, sagte er feierlich und öffnete langsam seine Pranken. Als die Maus behände davon flitzte, rief er ihr neckend nach: „Vergiss dein Versprechen nicht!“
Einige Monate später geriet der Löwe auf seiner Jagd in eine Falle. Ein festes Stricknetz hielt den gewaltigen König der Tiere gefangen. Der Löwe tobte und zerrte an den Maschen, aber es half nichts, das Netz war zu eng geknüpft. Der Löwe konnte sich kaum darin bewegen. Eine Maus huschte vorbei, stutzte und piepste: „Bist du nicht der große Freund von meinem Bruder, den du Wildfang genannt hast?“ Im Nu hatte er seinen Bruder herbeigeholt, und beide Mäuschen zernagten emsig und mit großer Ausdauer die festen Maschen, Stück für Stück, bis sie ein großes Loch ins Netz gebissen hatten, durch das der dankbare Löwe entkommen konnte. | |
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